die Krankheiten

die Krankheiten

das klingt so komisch aber ich möchte euch im folgendem post meine Krankheiten „vorstellen“. Sie sind der Hauptfokus und der Grund weshalb dieser Block existiert. Weil das vielleicht alles etwas verwirrend ist habe ich einmal eine Übersicht erstellt. behaltet im Kopf dass ich keine Psychologin bin, das sind alles meine Subjektiv zusammengetragen Gedanken!

Kurzübersicht

  • Borderline (oder emotional instabile Persönlichkeitsstörung des  Borderline -Typs)
  • Essstörung (Bulimie + Anorexie)
  • Depressionen
  • OCD (obsessive-compulsive disorder dt.: Zwangsstörung)
  • Angststörung (v.a Soziale Phobie)

BORDERLINE

Ich fange mit der komplexesten und schwerst zu erklärenden Krankheit an… Es ist immer das gleiche, wenn mich Menschen bitten, diese Diagnose genauer zu erklären. Ich stehe da und weiß nicht was ich sagen soll. wo ich anfangen soll, wie viel ich jetzt wem, was sagen soll.

soweit ich weiß ist die Die Borderline-Persönlichkeitsstörung (BPS) oder emotional instabile Persönlichkeitsstörung des Borderline-Typs ist eine psychische Erkrankung bei der es viel um die Themen Selbstwahrnehmung und (meist negatives) Selbstbild, ein „gestörter/ instabiler“ Bezug zu zwischenmenschlichen Beziehungen, Impulsiv Handlungen und starke Stimmungswechsel. Es ist nich bei jedem Betroffenen komplett gleich aber bei mir kam noch selbstschädigendes verhalten wie SV (Selbstverletzung), Drogenmissbrauch, anderes Risikoverhalten und eine schwere Suizidalität hinzu. In der Therapie hat man mir erklärt dass Borderline oft mit anderen Krankheiten wie Depressionen, Ess- und Zwangsstörungen einhergeht bzw dass „Symptome“ der Persönlichkeitsstörung sind. Ich werde zu vielen der oben angeschnittenen Themen nochmal ausführliche extra Posts mit genauen, tiefergehenden Informationen und meiner Persönlichen Geschichte, (wie bei mir Borderline erkannt und diagnostiziert wurde usw) verfassen.

ESSSTÖRUNG

jetzt zu einer etwas heikleren Angelegenheit. Ich weiß dass man mit diesem sensibelen Thema sehr vorsichtig umgehen muss. Also nochmal: wer sich leicht triggern lässt, sollte vielleicht nicht weiterlesen! (das gilt natürlich auch für die anderen Themen außerhalb der Essstörung). Ursprünglich wollte ich den Blog nur auf Essstörung reduzieren da mich das im Moment mit am stärksten betrifft bzw ich da gerade ziemlich stark drin hänge. Das ist der Grund weshalb es sein könnte dass das der Fokus des Blogs wird und sehr viele Einträge zu diesem Thema folgen erden. Ich weiß dass man das nicht glorifizieren sollte und mir liegt es fern irgendjemanden auf diese schiene zu bringen oder irgendwie Werbung für Bulimie/Anorexie zu machen! Im Ernst: wenn ihr nicht betroffen seid, fangt auf KEINEN FALL damit an! diese Scheiße macht euch kaputt, und wenn ihr betroffen seid, holt euch bitte Hilfe. Ich versuche mich damit zu arrangieren aber muss für meinen Teil leider zugeben dass ich noch immer Pro Ana/ Pro Mia behaftet bin. mal mehr mal weniger und dass ich auch darüber schreiben werde um selbst damit klar zu kommen. Ich habe das die Tendenzen zur Essstörung schon extrem lange, seitdem ich ein Kind bin. ich habe mit Anorexie angefangen und vor einpaar Monaten kam auch noch die Bulimie dazu die meinen Alltag sehr beeinflusst.

DEPRESSIONEN

meine erste Diagnose, die ich vor zwei jähren das erste mal schwarz und weiß auf Papier gesehen habe. Das war hart aber ich wusste es eigentlich schon viel Läger, vielleicht mein Leben lang. ich habe mich nur nie getraut in Therapie zu gegen. ein schlimmes Ereignis hat mich dann quasi dazu gezwungen. im Moment bin ich bei „Rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig schwere Episode ohne psychotische Symptome“ aber ich glaube eher dass es eine Chronische Depression ist. weil ich kein Arzt bin möchte ich mich natürlich nicht selbst diagnostizieren aber es ist so ein Gefühl. ich habe depressive Gedanken seitdem ich richtig denken kann. Es hat mit meiner Einschulung angefangen, vermute ich. jedenfalls war es um diesen Zeitraum herum dass ich angefangen habe Selbstmordgedanken und Phantasien zu entwickeln (Einträge zum Thema Suizid/ Suizidversuch werden sicherlich noch folgen) . Das hat sich durch meine gesamte Schulzeit gezogen und ich denke ehrlich gesagt auch nicht dass es jemals besser wird. ich bin jetzt zwei Jahre in Therapeutischer Behandlung. ich nehme Antidepressiva und wurde sowohl ambulant als auch stationär behandelt. Trotzdem habe ich oft das Gefühl auf der stelle zu treten. Depression bedeutet für mich keinen Antrieb zu haben, keine Freude zu empfinden bei dingen die eigentlich spaß machen sollten. gefangen zu sein in seinem Kopf und seinen eigenen Gedanken. Man möchte unbedingt da raus, dinge erleben, etwas erreichen, lachen, essen mit freunden zusammen sein sich selbst verwirklichen aber man schafft nichts davon. Man ist einfach nur Paralysiert und in einer schockstarre und macht gar nichts. Das führt dazu dass man sich Faul, uneffektiv, wertlos, langweilig und einfach wie dreck und Versager fühlt und so geht es immer weiter.

ZWANGSSTÖRUNG

Eine weitere meiner Diagnosen lautet: Zwangsgedanken und Zwangshandlungen. Von dieser Krankheit wusste ich lange nichts. Weder dass ich sie habe noch dass es sie so richtig gibt. In Englischsprachigen Ländern ist der begriff „OCD“ viel gängiger habe ich das Gefühl. Oft werden diesbezüglich, scherzhaft die Cliches ausgepackt :“meine stifte müssen immer Parallel zu einander in einer bestimmten Reihenfolge auf meinem. Schreibtisch angeordnet Werden“ OCD. “ wenn ich am Fernseher lauter mache, sind die zahlen der Lautsprecheranzeige immer gerade!, ich bin so OCD!“ aber wann wird ein „tick“ Krankhaft? Eine Zwangskrankheit ist mehr als einpaar seltsame Angewohnheiten oder verschrobene Absonderlichkeiten für die man mal schief angeschaut werden könnte oder die einmischen zeitaufwendiger oder deteilverliebter sind. Wenn du richtige Zwänge hast, hast du keine Wahl mehr, du bist deinen aufdringlichen und Handlungsdrängen völlig ausgeliefert . Auch wenn du gerne Würdest ist Widerstand oft Zwecklos. oft denken Betroffene dass ihnen oder angehörigen schlimme Dinge Wiederfahren wenn den Handlungen nicht folgegeleistet wird. Ich würde behaupten dass ich garnicht so viele von diesen Typischen „Ticks“ habe sondern eher Rituale und dass bei mir viel im Kopf passiert . die Zwangsgedanken schreiben mir vor auf welche art ich, wie zu denken habe und oft habe ich auch willkürliche Gedanken daran Handlungen auszuführen die ich nicht möchte. Außerdem habe ich ein starkes sog. „Magisches Denken“ d.h ich rechne z.b Zahlen eine ganz spezielle Bedeutung an oder messe Dingen eine viel zu hohe Bedeutung an, die sie eigentlich garnicht besitzen. Ich habe trotzen auch eine Reihe an bestimmten individuellen zwängen die immer und immer wieder im Alltag vorkommen, welche ich ausführen muss ich werde in Zukunft eine Liste anfangen und euch einpaar Beispiele aufführen.

ANGSTSTÖRUNG

Als letztes möchte ich noch auf meine Soziale Phobie eingehen. Diese zählt zu den Angststörungen aber unterscheidet sich z.b von speziellen Phobien oder der Agoraphobie (Angst vor Menschenmengen, Gedränge, öffentlichen Plätzen usw) mit welcher sie manchmal durcheinander gebracht wird. ich habe zwar auch Angst vor Menschen aber auf eine andere Art und weiße. Agorophobiker haben Angst davor nicht flüchten zu können und nicht schnell genug in Sicherheit zu sein. und trainieren sich sicherheitsverhalten an. sie vermeiden es z.b mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu fahren oder bleiben ganz zu Hause um solchen Situationen erst garnicht ausgesetzt erden zu müssen. Menschen mit Sozialer Phobie haben eher angst davor von ihren Mitmenschen verurteilt oder kritisiert zu werden sie machen sich stark Gedanken wie sie selbst oder ihre Handlungen bei anderen ankommen. Sie haben starken Versagensänsgte und zeihen sich deshalb sozial zurück und bleiben oft ebenfalls zuhause. Ich habe vor vielen Dingen Angst. Angst mich zu blamieren wenn ich irgendwo anrufe oder mal auf eine Frage keine Antwort habe, davor dass Menschen mich nicht mögen oder ich irgendwas dummes tun und mich bloßstellen könnte. Ich hab ja oben beim „Depressionsteil“ schon erwähnt dass ich gerne so viel machen würde und gerne erfolgreich und selbstsicher wäre und manchmal weiß ich nicht ob mich die Depression bei meiner Selbstverwirklichung so einschränkt oder die Angst. ich denke dass ich aber beides gegenseitig bedingt und auch bestärkt.

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